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Der Beginn der Startrampe

Die Entstehung des LaunchPad

Das LaunchPad begann mit einer einfachen Beobachtung in R.&D
Wenn Fahrräder fahren, können sie sich berühren.

Die SpaceRail ermöglicht es Nutzern bereits, mehrere Fahrräder in einer fließenden Bewegung entlang der Schiene zu schieben. Sie ist effizient, platzsparend und vereinfacht die Organisation eines Fahrradabstellplatzes. Doch mit der Bewegung kommt eine neue Variable hinzu: Fahrräder können leicht schwanken, Rahmen können sich drehen, Pedale oder Schaltwerke können sich in Richtung eines anderen Fahrrads bewegen, wenn sich alles auf der Schiene verschiebt.

Nichts Dramatisches. Aber genug, um Kontakt herzustellen.

Wenn mehrere Fahrräder im System sind, insbesondere hochwertige oder Carbonrahmen, reicht schon ein kurzer Kontaktmoment aus, um eine Spur zu hinterlassen.

Die Frage wurde
Wie können wir alle Vorteile des Schienenverkehrs erhalten und gleichzeitig die Risiken beseitigen?

Beobachtung der tatsächlichen Nutzung

Im Rahmen interner Tests und Nutzererprobungen reizte das Team das System über den üblichen Gebrauch hinaus aus. Fahrräder wurden wiederholt be- und entladen, schnell zusammengeschoben und anschließend wieder auseinandergestellt. Getestet wurden Rennräder, Mountainbikes, Fullys, Hardtails und sogar Fahrräder mit langen Schaltwerken und breiten Lenkern.

Der Vorteil war klar.
Bewegung ist es, die das System effizient macht.

Durch die Bewegung entsteht aber auch die Möglichkeit, dass sich die Rahmen an wichtigen Stellen wie Kurbeln, Achsen und Schaltwerken berühren.

Diese Erkenntnis gab den Anstoß zur Entwicklung des LaunchPad.

R&D und Prototyping

Im ersten Schritt experimentierten wir mit Polstermaterialien. Wir testeten verschiedene Stärken und Schaumstoffdichten. Die Herausforderung bestand darin, die richtige Balance zu finden. Das Material musste Stöße absorbieren, ohne dabei klobig zu wirken oder zu stören.

Nach vielen Versuchen erwies sich 3 mm Schaumstoff als ideal.
Es dämpft den Kontakt und passt sich gleichzeitig verschiedenen Rahmenformen und Bauteilen an.

Als Nächstes stand die Materialauswahl an. Das Außenmaterial musste strapazierfähig, glatt und leicht zu reinigen sein. Laminiertes Gewebe erwies sich als die naheliegende Wahl. Es ist robust, schmutzabweisend und lässt sich leicht abwischen.

Das LaunchPad musste zudem für jedes Fahrrad geeignet sein, vom schmalen Rennradrahmen bis zum breiten Enduro-Bike. Eine Höhenverstellschnalle löste dieses Problem und ermöglichte es dem Fahrer, das Pad unabhängig von Rahmengröße und Geometrie des Fahrrads genau dort zu positionieren, wo Schutz benötigt wird.

Um einen festen Sitz des Polsters zu gewährleisten, wurde abschließend eine Verstärkungsplatte im oberen Bereich angebracht. Dies verhindert ein Durchhängen und sorgt für ein sauberes und ordentliches Erscheinungsbild im Fahrradbereich.

Automatischer Schutz

Die letzte große Herausforderung war die Bindung.

Bei frühen Prototypen wurde das Polster eingeklickt. Das funktionierte zwar, bedeutete aber, dass der Fahrer jedes Mal, wenn das Fahrrad bewegt wurde, daran denken musste, das Polster manuell neu zu positionieren.

Das Team wollte etwas Besseres.
Schutz, der kein Eingreifen des Fahrers erforderte.

Der Durchbruch gelang durch die Integration des LaunchPads in einen Schieber, der direkt im SpaceRail sitzt. Das Pad bewegt sich nun automatisch mit dem Fahrrad. Egal ob die Fahrräder weiter auseinander stehen oder eng beieinander sind, das LaunchPad folgt ihm und befindet sich stets an der richtigen Stelle zwischen den Rahmen.

Du bewegst deine Fahrräder
Der Schutz reist mit ihnen.

Das Ergebnis

Das LaunchPad ist eine einfache Lösung:

  • Schützt Rahmen vor versehentlichen Stößen während der Lagerung

  • Dämpft Kontaktpunkte wie Kurbeln und Schaltwerke

  • Passt sich an jedes Fahrrad an.

  • Bleibt dank seiner internen Versteifung ordentlich und gerade.

  • Bewegt sich automatisch mit dem Fahrrad entlang der Schiene.

Kein Abschneiden. Kein Anpassen. Kein zusätzliches Nachdenken.

Zusamenfassend

Mit dem LaunchPad können Fahrgäste die Vorteile der Schienenbewegung voll ausschöpfen. ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass sich die Fahrräder berühren.

Es handelt sich um einen Fahrradschutz, der in den Systemablauf integriert ist.

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